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Bruchsal (von KraichgauTV | 13. Juli 2018) "Die Kunst ist künstlich und keinesweg natürlich." Unter dem Motto "Tribute to Art" präsentierte die Abschlussklasse des Berufskollegs Mode und Design der Balthasar-Neumann-Schule II ihre diesjährige Modenschau. Diese dient als Plattform für Schüler und Schülerinnen um unter professionellen Bedingungen ihre kreativen Outfits der Öffentlichkeit zu präsentieren. Innerhalb eines Jahres wurden mit viel Leidenschaft und Hingabe Outfits kreiert und eine komplexe Modenschau auf die Beine gestellt. Kunst in Mode verwandeln, das war das Thema in diesem Jahr. Mit bunten Farben und ausgefallenen Schnitten überzeugte die Abschlussklasse das gespannte Publikum. Auch Schulleiter Horst Schwab ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schüler und Schülerinnen. Auch wir waren vor Ort und ließen uns von den lebendigen und tragbaren Kunstwerken der Mode begeistern.

 

 

 

IAVF Antriebstechnik GmbH spendet einen Audi V6 Motor an die Balthasar-Neumann-Schule 2

Am 29.06.2018 besuchte das dritte Ausbildungsjahr der Berufsschule Fahrzeugtechnik der Balthasar-Neumann-Schule 2 in Bruchsal die Firma IAVF Antriebstechnik GmbH in Karlsruhe.

Von außen wirkt die IAVF durch das einfache Bürogebäude hinter der Schranke unscheinbar, doch die Auszubildenden erfuhren in dem Vortrag von Herrn Beißmann, Leiter der Betriebsbereiche Mechanik, und Herrn Paech, Obermeister in der Mechanik, dass sich hinter dem Bürogebäude einiges verbirgt. 

Die IAVF ist seit über 35 Jahren in den Bereichen Testing, Messtechnik und Forschung ein anerkannter und innovativer Dienstleister für die Automobilbranche. Das Unternehmen ist in dieser Zeit stetig gewachsen und kann heute 25 Komponentenprüfstände und 60 Vollmotorenprüfstände für Klein-, Fahrzeug- und Großmotoren  im Leistungsbremsen von 2 kW bis 4000 kW vorweisen.

Ein großer Fokus liegt bei der IAVF auf der Verschleißmessung und-analyse.  Dazu entwickelt die IAVF eigene Messtechnik und untersucht in eigenen Laboren Bauteiloberflächen und Werkstoffzusammensetzungen.  Die Auszubildenden erfuhren während ihres Besuchs von der Dynamik und der stetigen Weiterentwicklung die sich für die IAVF aus der Zusammenarbeit mit den Entwicklungs- und Versuchsabteilungen international renommierter Firmen ergibt.

Anschließend an den Vortrag wurden die angehenden Kraftfahrzeugmechatroniker über das Firmengelände geführt. Dabei konnten Sie  Einblicke in die tägliche Arbeit u.a. in der Motormontage und den Prüfständen bekommen und selbst  hergestellte Messgeräte unter die Lupe nehmen.

Zum krönenden Abschluss wurde der Audi V6 Motor an die Balthasar-Neumann-Schule 2 übergeben.

Nach den vielen gewonnen Eindrücken konnten die Auszubildenden alle ihre Fragen an Herrn Beißmann und Herrn Paech richten. Herr Beißmann und Herr Paech erzählten von ihren eigenen Anfängen in der Firma und erklärten, dass sie ebenfalls wie die Auszubildenden begonnen hätten.

Die Schüler der BNS2 nahmen sehr viele neue Informationen und Eindrücke mit interessanten fachspezifischen Impulsen rund um Motorentests mit und ließen den Vormittag in kommunikativer Atmosphäre ausklingen.

Die Fahrzeugtechnik-Abteilung der BNS2 Bruchsal bedankt sich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für die Firmenvorstellung, die Motorspende und die Motivierung der Auszubildenden, genau die richtige Berufswahl getroffen zu haben.

(Bild / Text: IAVF GmbH Karlsruhe / BNS2)


 

 

 

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Die Welt der Mode

Zwei Absolventinnen des BK Mode und Design der BNSII im Interview

Bruchsal (von KraichgauTV | 15. Juni 2018) New York, London, Paris, Mailand ... Bruchsal? Einer dieser Orte scheint nicht so ganz in die Liste der Mode-Metropolen zu passen, doch auch in Bruchsal kann große Mode ihren Ursprung nehmen. Das beweisen Jaqueline Stolz und Sophia Roß, beide Absolventinnen des Berufskolleg für Mode und Design Bruchsal an der Balthasar-Neumann-Schule 2.

Im Interview mit "Trendsetter" Ulrich Konrad berichten sie über ihre Schulzeit und ihre berufliche Laufbahn nach dem Abschluss. Obwohl die Modebranche ein hartes Pflaster ist, bietet sie auch große Chancen, die die beiden gerne ergreifen möchten, um den Sprung in die Modewelt zu schaffen. Ob Festanstellung bei einem namhaften Modelabel oder der Schritt in die Selbstständigkeit: die Möglichkeiten, die den beiden offen stehen, sind vielfältig.

Den Höhepunkt der Ausbildung am Berufskolleg für Mode und Design an der Balthasar-Neumann-Schule 2 in Bruchsal markiert eine große Modenschau, welche die Abschlussklasse in Eigenregie auf die Beine stellt. Bei dieser Modenschau wird präsentiert, was die Schüler mit viel Arbeit, Fleiß und Hingabe in den vergangenen Jahren geschaffen haben.

Die diesjährige Modenschau trägt den Titel "Tribute to Art" und findet am 6. und 7. Juli 2018 im Bürgerzentrum Bruchsal statt. Für Jaqueline und Sophia ist diese Veranstaltung Pflicht, obwohl sie schon vor einigen Jahren das Berufskolleg absolviert haben. Der Blick auf den Laufsteg lohnt sich aber nicht nur für für Modeexperten – auch „Otto-Normal-Verbraucher“ wie unser Moderator Ulrich Konrad sind herzlich dazu eingeladen, sich von den Jungdesignern inspirieren zu lassen und das stimmungsvolle Ambiente im Bürgerzentrum zu genießen. 

 

 

 

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zu Gast in Bruchsal

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Bruchsal (von Amtsblatt Bruchsal | KW 24 2018) Im Rahmen ihrer Tour „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ ist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in dieser Woche zu Gast in der Balthasar-Neumann-Schule Bruchsal (BNS 2) gewesen. Bei einem Rundgang hat Schulleiter Horst Schwab (Schulleiter der BNS 2) das Profil der Schule vorgestellt. So wurde der Ministerin unter anderem die computerunterstützte Fertigung (CAM-Labor) im Ausbildungsbereich Fahrzeugtechnik präsentiert. Zudem erhielt sie Einblicke in die Mode- und Designausbildung. Im Anschluss führte Kultusministerin Eisenmann ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften über die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements und die regionale Schulentwicklung. Beim Schülerforum mit Schülersprecher/-innen thematisierte sie das Mitwirken von Schülern am Schulleben, die digitale Bildung und die neue gymnasiale Oberstufe. Der Besuch wurde durch einen Austausch mit regionalen politischen Vertreter/-innen, darunter auch Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, abgerundet.

(Bild: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW)

 

 

 

Mit Ehrgeiz und Spielfreude Kompetenzen bilden und stärken

Dieses Motto ist der Leitgedanke für das jährliche Fußballturnier aller VAB-Klassen ( Vorbereitung für Arbeit und Beruf ) der Balthasar-Neumann-Schule 2 in Bruchsal.
Schon in der Vorbereitungszeit auf das Fußballturnier trainierten die Schüler mit ihren Sportlehrern wieder Spielzüge, Spieltaktik und diskutierten über die beste Mannschaftsaufstellung. Die Besonderheit dabei war, auch eine Mitschülerin wurde in eine Mannschaft integriert.
Der Turniertag war gekommen, die Klassenteams liefen auf das Spielfeld ein und wurden von ihren KlassenkameradenInnen am Spielfeldrand lautstark bejubelt und angefeuert.
Nach spannender Vor- und Zwischenrunde wurden intensive Halbfinalspiele gespielt, die beide nach Ergebnisgleichstand durch mehrere 7-Meter-Schüsse entschieden wurden. Die Gewinner hatten sich für das große Finale qualifiziert. Auch das Spiel um den 3.Platz war ein besonderer Höhepunkt das Turniers. Das absolute Highlight war natürlich das Finale, das vom Siegerteam mit 2:0 entschieden wurde.
Am Ende des Turniertages wurden die hervorragenden Leistungen der Schüler mit der Ehrung aller teilnehmenden Mannschaften gewürdigt.


Fairness, respektvolles Miteinander und Spaß am Sport sind die Basis für Sozial-und Handlungskompetenz.
Wir freuen uns wieder gemeinsam Sport treiben zu können.

Bild/Text: BNS 2

 

 

 

Arbeitssicherheitstraining für chinesische Praktikanten in den Kfz-Werkstätten der BNS2

In Kooperation mit dem Deutsch-Chinesischen Freundeskreis zur Förderung der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung e.V. fand das erste Arbeitssicherheitstraining „Umwelt- und Arbeitsschutz in Kfz-Werkstätten“ für chinesische Auszubildende in unseren Kfz-Werkstätten statt.

Der Praktikantenaustausch geht auf die Regierungskonsultationen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2015 zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang zurück. Ein verstärkter Austausch im Bereich der beruflichen Bildung soll angestrebt werden. Mit dem dreimonatigen Praktikum von 15 Auszubildenden aus Peking ist es erstmals gelungen, jungen chinesischen Auszubildenden die Chance zu bieten, die betriebliche Realität in Kfz-Werkstätten im Raum Karlsruhe kennenzulernen.

Im eintägigen Lehrgang an der BNS2 ging es im Wesentlichen um sicherheitsrelevantes Verhalten und Arbeiten in der Werkstatt. Die Unterrichtsstunden umfassten die Analyse verschiedener Arbeitsbereiche an Kfz-spezifischen Arbeitsplätzen, Kurzunterweisungen an Einrichtungen wie z.B. Hoch-Volt-Systemen, Behandlung von berufsspezifischen Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe, Erkennen von Sicherheitskennzeichen, Umsetzen von Unfallverhütungsmaßnahmen und vieles mehr.

Die Praktikanten stehen am Ende ihrer 3-jährigen Kfz-Ausbildung in China und schließen ihre Ausbildung mit dem Praktikum in Deutschland ab. Das Ausbildungskonzept wird nach deutschem Beispiel (Rahmenlehrplan und Ausbildungsordnung) in einer vollzeitschulischen Ausbildung umgesetzt.

Die Balthasar-Neumann-Schule 2 wünscht den Auszubildenden für die noch anstehenden Abschlussprüfungen viel Erfolg!

 

 

 

Der Wanderer - Sandelholz

Bruchsal (von Team ZukunftBeruf | 11. Aug 2017). Wie riecht Mode? Spritzig sauer oder doch eher blumig leicht? Freundlich fröhlich oder traurig? Die Abschlussklasse des Dreijährigen Berufskollegs für Mode und Design an der Balthasar-Neumann-Schule 2 spürte in ihrer Abschlussmodenschau diesen Fragen nach und lockte die Zuschauer auf eine Reise durch die Welt der Düfte.

‚Die Unsterbliche – Honig‘, ‚Die Unschuldige – Orangenblüte‘, ‚Die Bissige – Bergamotte‘ oder ‚Der Fürst der Ruhe – Lavendel‘ waren die duftenden Namen für die Kreationen der Schülerinnen. In der Modenschau können sie ihre zum Outfit gewordenen Assoziationen unter professionellen Bedingungen präsentieren.

Die dreijährige Ausbildung hat zum Ziel, die schöpferischen Fähigkeiten unter Berücksichtigung ihrer Umsetzbarkeit in Industrie und Handwerk zur Entfaltung zu bringen. Sie soll die Absolventen auch befähigen, den rasch wechselnden Ansprüchen der Modebranche gerecht zu werden.

 

 

 

Vom Papier auf den Körper


SITZT ALLES? Die technische Oberlehrerin Gabriele Stäbler (links) überprüft das Kleid von Sylvia Herrmann.


UNIKATE sind die Stücke, die die angehenden Designer der Modeschule Bruchsal entworfen, zugeschnitten und genäht haben. Denny Wedel ist einer der wenigen Schüler in diesem Ausbildungs-bereich.     (Fotos: Alàbiso)

Modeschüler lernen am Bruchsaler GBZ

Bruchsal (Nicolle Jannarelli). Die Bügelstationen dampfen, die Nähmaschinen rattern und im Stofflager herrscht ein reges Kommen und Gehen. Die Schülerinnen und (einzelnen) Schüler der Modeschule Bruchsal sind mächtig eingespannt. Schließlich bereiten sie gerade ihre Kreationen für ihre Modenschau im Sommer vor. Im Bürgerzentrum in Bruchsal werden sie dann ihre Stücke vorführen. Designer, Schneider, Model – jeder Schüler übernimmt diese Aufgaben für sich in Personalunion.

Angegliedert ist die Vollzeitausbildung an die Balthasar-Neumann-Schule 2 des Gewerblichen Bildungszentrums (GBZ) in Bruchsal. 50 Auszubildende in drei Jahrgängen wollen zu staatlich geprüften Designern werden. Eine aussagekräftige Bewerbungsmappe inklusive Zeichnungen sowie eine Prüfung galt es vor der Aufnahme an der Schule zu schaffen. „Die Jugendlichen brauchen mindestens einen Realschulabschluss“, berichtet Angelika Schwab, Lehrerin für Modezeichnen, Illustration und Gestaltung sowie Koordinatorin der Modenschau.

Vor allem am Anfang sei es für die Schüler eine Herausforderung, einen Entwurf dann auch in einen Schnitt umzusetzen. Also, die Idee vom Papier auf den Körper zu bringen, berichtet die Lehrerin. Daher sei beim Zeichnen gerade die räumliche Wahrnehmung gefordert. Überhaupt sei die Ausbildung anspruchsvoll. „Wir wollen die Schüler auf die Realität in den Betrieben vorbereiten und ihnen zeigen, dass der Entwurf nicht alles ist, sondern noch viele Schritte folgen“, sagt Schwab.

Neben der Arbeit für die alljährliche Modenschau, an der alle Klassen beteiligt sind, gibt es noch weitere Facharbeiten und Projekte, die im Laufe eines Schuljahres erledigt sein wollen. Einige Schüler machen nebenbei noch die Fachhochschulreife. „Die Ausbildung ist wirklich sehr zeitaufwendig und intensiv“, berichten auch Sue Melzer und Jessica Lieder. Die beiden sind in der Abschlussklasse und berichten, dass sie zu Beginn eine ganz andere Vorstellung gehabt haben. „Man nimmt sich oft Arbeit nach Hause“, sagt Jessica. Aber sie ist sich mit Sue einig: „Wenn man dann das Oberteil mal näht, das man entworfen hat, wenn man sieht, was man geschaffen hat, fühlt sich das richtig gut an.“ Architektur – das ist das Oberthema der Modenschau in diesem Jahr. Die Schüler im dritten Ausbildungsjahr haben Schwerpunkte gesetzt – Tipi, Golden Gate Bridge, Burg Eltz und Bird’s Nest (das Pekinger Olympiastadion) grenzen ihre Arbeiten ein. Dazu kommen noch Rahmenbedingungen, die etwa die Silhouette oder das Farbkonzept vorgeben. Anhand einer Materialstückliste müssen sie festlegen, was sie für das Kleidungsstück brauchen.

Später einmal können die jungen staatlich geprüften Designer in der Industrie arbeiten. „In der Regel haben sie nach den drei Jahren bei uns, einen Schwerpunkt gefunden. Sie arbeiten dann im Entwurf, Schnitt oder Einkauf“, berichtet Angelika Schwab. Dafür müsse man häufig auch bereit sein, ins Ausland zu gehen. Andere entscheiden sich für ein Studium.